Anpassungslehrgang für internationale Fachkräfte im Gesundheitsberuf Operationstechnische*r Assistent*in (OTA)

Sie sind Operationstechnische*r Assistent*in und möchten in Deutschland arbeiten? Sie verfügen bereits über Kenntnisse im Operationsbereich und würden diese gern in Deutschland anwenden? Dann bietet Ihnen der Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe einen Anpassungslehrgang zur Anerkennung Ihrer Abschlüsse an. Der Anpassungslehrgang bietet die Möglichkeit, auf im Heimatland erworbenen beruflichen Kenntnissen aufzubauen und fehlende Kompetenzen für die Ausübung des Berufs als Operationstechnische*r Assistent*in in Deutschland zu erwerben.

Informationen zum Lehrgang

Der Anpassungslehrgang schafft die Voraussetzung zur Anerkennung des Berufsabschlusses als Operationstechnische*r Assistent*in. Er dient zusammen mit einem Abschlussgespräch der Feststellung, dass die Antragsteller*innen über die zur Ausübung des Berufs der Operationstechnischen Assistent*in erforderlichen Kenntnissen und Fähigkeiten verfügen. Nach erfolgreichem Abschluss können Sie die Urkunde zur staatlichen Anerkennung für Ihren Beruf bei der zuständigen Behörde beantragen.

 

Wie läuft der Lehrgang ab?

Der Lehrgang setzt sich aus vier theoretischen und drei praktischen Einsätzen zusammen. Die praktischen Einsätze finden an den jeweiligen Einsatzorten Ihres Arbeitgebers statt. Die theoretischen Inhalte werden am Standort Nord des Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe (BBG) durchgeführt. Ein Schwerpunkt des Lehrgangs ist der Erwerb und die Erweiterung der fachsprachlichen Kenntnisse, die in enger Verbindung zu den Unterrichtsthemen angeboten werden.

Der Lehrgang bietet:

  • Unterricht durch theorie-/praxiserfahrene Dozent*innen
  • Sprachunterricht durch erfahrene Deutschlehrer*innen
  • Betreuung und Unterstützung bei Fragen der Integration

Die theoretischen Inhalte orientieren sich an den Themenbereichen der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Operationstechnischen Assistent*innen.

Die praktische Ausbildung erfolgt auf ausgewählten Stationen Ihrer Einrichtung durch ausgebildete Praxislehrer*innen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

  • Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung als Operationstechnische*r Assistent*ìn in Ihrem Herkunftsland
  • Sie verfügen über ein Sprachzertifikat (mindestens B1, Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen)
  • Sie haben eine Bescheinigung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), dass für Sie ein Anpassungslehrgang zur Feststellung der Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses möglich ist
     

Wie viel kostet die Ausbildung?

Die Kosten für die Ausbildung betragen 3.400 Euro. 

 

Wo bekomme ich weitere Informationen?

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, beraten wir Sie gerne.
 

Kenntnisprüfungen für internationale Pflegekräfte

Wir bieten Kenntnisprüfungen für Pflegekräfte und Fachkräfte im Gesundheitsberuf Medizinisch- technische Radiologieassistenz an, für die Sie sich gerne bewerben können.

Bewerbung

Sie möchten einen Anpassungslehrgang für internationale Fachkräfte OTA am Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe beginnen? Herzlich willkommen!

    Für die Bewerbung sind folgende Unterlagen über das Formular hochzuladen:

    • Anschreiben
    • Lebenslauf
    • Scan des gültigen Ausweisdokuments
    • Sprachzertifikat mind. B1 (nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen)
    • Bescheinigung des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LaGeSo), dass ein Anpassungslehrgang zur Feststellung der Gleichwertigkeit des Berufsabschlusses möglich ist
    • Bescheinigung des Arbeitgebers, dass die Betreuung für den praktischen Lehrgangsteil übernommen wird

    Für Fragen zum Bewerbungsverfahren stehen Ihnen unsere Kolleginnen unter ausbildung@bildungscampus-berlin.de sehr gerne zur Verfügung. Bitte nutzen Sie auch die unten stehende Anleitung zur Bewerbung. Wir freuen uns auf Sie!

    Die „Ausbildungsrelevante Ausstattung des Bildungscampus für Gesundheitsberufe“ wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.

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