Diversity an der BBG: Wir leben Vielfalt!

Das Ziel der BBG ist es, Menschen für die Gesundheitsversorgung von morgen aus- und weiterzubilden. Gemäß dem Slogan „Hier beginnt Zukunft“ schafft die BBG umfassende Strukturen, um sowohl das zukünftige Gesundheitspersonal bestmöglich auf eine diverse Patient*innenschaft vorzubereiten, als auch der Diversität ihrer Lernenden und Mitarbeitenden gerecht zu werden.

„Unsere Schule steht für Vielfalt und Lebendigkeit, für Offenheit und Kreativität, diese Werte vermitteln wir und wir leben sie jeden Tag. In einem einzigartigen diversen Umfeld."

Christine Vogler

Geschäftsführerin des Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe

Diversität ist viel mehr als ein "Minderheitenthema"

Oft wird Diversity als „Minderheitenthema“ beschrieben. Dies ist aber keineswegs der Fall. Neben Frauen, die weiterhin in unserer Gesellschaft benachteiligt werden, gibt es viele weitere marginalisierte Bevölkerungsgruppen. Allein in Berlin haben mehr als 36% der Einwohner*innen eine sogenannte Migrationsgeschichte. Schätzungen gehen auch davon aus, dass bis zu 300.000 Lesben, Schwule, bi- trans*- und inter*- Personen (LSBTI*) in der Hauptstadt leben, arbeiten und gesundheitliche Bedarfe haben.

Gleichzeitig zeigen Studien, dass rassistische Zuschreibungen die Gesundheitsversorgung von Menschen negativ beeinflussen können und dass mehr als die Hälfte der queeren Personen in Berlin sich im Gesundheitswesen nicht ernstgenommen fühlt.

Im Jahr 2023 wurde der BBG daher die Stelle eines Referenten für Diversität geschaffen. Seine Aufgabe: Die Mitgliedschaft der BBG in der „Charta der Vielfalt“ weiter mit Leben zu füllen.

Ergebnisse der Diversitätsumfrage 2023

Eine Umfrage unter Lernenden und Mitarbeitenden der BBG zeigt eindrücklich, wie vielfältig der Berliner Bildungscampus ist. An der anonymen Umfrage nahmen mehr als 600 Personen teil – damit bildet sie die Sichtweisen von 30% der Mitarbeitenden und 20% der Lernenden ab. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: 90% der Teilnehmenden sagen, dass Diversität an der BBG Alltag ist und fast genauso viele würden die BBG weiterempfehlen.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Welt an der BBG nicht nur zu Hause ist, sondern sich am Bildungscampzus auch wohlfühlt. 94% der internationalen Teilnehmenden fühlen sich gut angenommen.

Die meisten sehen die BBG positiv
An der BBG ist die Welt zu Hause

Hier geht es zur Umfrage: Viel Spaß beim Entdecken unserer Vielfalt!

Ansporn zur weiteren Arbeit gegen Ausgrenzung

Die guten Werte der Diversitätsumfrage sieht die BBG als Ansporn, weiter am Ausbau von diskriminierungskritischen Strukturen zu arbeiten, sich klar gegen die Ausgrenzungen von weniger privilegierten Menschen einzusetzen und relevantes Wissen zu Vielfalt in der Gesundheitsversorgung zu vermitteln.

Diversitätssprechstunden für alle an der BBG

An der BBG gibt es einen Diversitätsbeirat, der Perspektiven aus der Praxis einbringt, Feedback auf Maßnahmen gibt und Ideen für den Arbeitsbereich liefert. Beirat und Diversitätsreferent arbeiten eng zusammen. Die Aufgabe des Referenten ist es zudem, die Vernetzung mit den Träger*innen der BBG zu gewährleisten und Lehrende bei der Vermittlung von Vielfaltsthemen zu beraten. Ganz praktische Hilfe zur Umsetzung der BBG-Leitlinie „Gendergerechte Sprache“ bekommt man hier ebenso wie ein stets offenes Ohr in der Diversitätssprechstunde.

Erfahren Sie hier mehr über unseren Diversitätsreferenten und seinen Arbeitsbereich: Newscast 004 Wir leben Vielfalt - Diversity an der BBG - YouTube

Der BBG-Diversitätsbeirat

Der Beirat trifft sich zwei Mal im Jahr, um Diversität als Querschnittsthema an der BBG zu verankern. Unser Diversitätsbeirat besteht aus engagierten BBG-Mitarbeitenden, die sich gegen Diskriminierungen und für Gleichstellung einsetzen. Sie unterstützen unseren Referenten für Diversität, bei der Konzeption und bedarfsgerechten Implementierung von diversitätssensiblen Maßnahmen.

Im Beirat tauschen sich Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen wie der Sozialpädagogik, Medienpädagogik und der Lehre aus. Außerdem ist jeder Campus, Nord, Mitte und Süd vertreten. Auch Leitungspersonen sind Teil des Gremiums. Die diversen Biografien und unterschiedliche Bezüge zu Diversität helfen uns dabei, intersektionale Herausforderungen gemeinsam zu identifizieren.

„Diversity umfasst so viele Aspekte, in denen wir uns voneinander unterscheiden. Jeder Mensch ist anders. Dinge, die mir zuerst in den Sinn kommen, sind vielleicht Geschlecht, Hautfarbe, religiöse Überzeugungen und Alter. Diversity bedeutet aber auch, unterschiedliche Denk- und Sichtweisen auf die Welt zu haben. Es reicht nicht, Diversity am Arbeitsplatz zu berücksichtigen, sondern Diversity ist ein echter „Schatz“, den es zu heben gilt. Da bin ich gern dabei.“

Dr. Hagen Tuschke (er/ihn)

„Ich glaube Vielfalt ist nicht nur eine Herausforderung, sondern vor allem eine große Chance. Wir sollten die Möglichkeit nutzen und gemeinsam Wege in unsere Zukunft finden.“

Tanja Schwarz-Ksionski (sie/ihr)

„Die Teilnahme in diesem Beirat ist von großer Bedeutung, weil sie die Chance bietet, aktiv an der Förderung von Vielfalt und Inklusion mitzuwirken – ein Schritt hin zu einem Unternehmen und Gesellschaft, in der jede Stimme gehört und geschätzt wird.“

Maik Jelinski (er/ihn)

„Ich möchte die Kolleg*innen über die Aktivitäten des Diversitätsbeirates informieren.“

Petra Spühler (sie/ihr)

„Selbst in zwei Kulturen zuhause, weiß ich, wie wertvoll Vielfalt sein kann, ermöglicht sie uns doch auch immer weitere Handlungsoptionen. Für mich ist Diversität eine Chance, Bereicherung und auch immer Reflexion.“

Fulya Sonnenschein (sie/ihr)

„Die Vielfalt in unseren Teams ist nicht nur eine ethische Verpflichtung. Indem ich im Diversity-Beirat aktiv bin, setze ich mich für eine zukunftsorientierte und offene Arbeitsumgebung ein, in der alle Mitarbeitenden unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder anderen Merkmalen gleiche Chancen und Wertschätzung erfahren. Im Diversity-Beirat trage ich dazu bei, eine inklusive Unternehmenskultur zu fördern, in der unterschiedliche Perspektiven geschätzt werden und alle die Möglichkeit haben, ihr volles Potenzial zu entfalten.“

Anett Friedrich (sie/ihr)

„Diversität begleitet mich schon mein Leben lang. Mit meinen persönlichen Erfahrungen möchte ich unseren Arbeitsbereich stärken und Vielfalt unterstützen.“

Julius Lahr (er/ihn)

„Ich möchte beim Diversity- Beirat mitwirken, weil ich denke, dass jeder Mensch vielfältig und einzigartig ist und auf seine Weise unsere Gesellschaft vielfältig macht. Das gilt auch für die Menschen bei uns an der BBG. Durch unseren Referenten für Diversität habe ich in den letzten Monaten gelernt, dass das Konzept Diversity genau diese Vielfalt aufgreift und sich für die Anerkennung und Wertschätzung aller Menschen einsetzt. Diversity betrifft alle Menschen und somit auch mich! Deshalb möchte ich den Referenten und den Arbeitsbereich gerne unterstützen.“

Mareike Rahm (sie/ihr)

„Ich mache beim Diversitätsbeirat mit, weil für mich Akzeptanz, Toleranz und Vielfalt einsetzen möchte. Für mich sind dies Eckpfeiler unseres Zusammenlebens und gesellschaftlichen Daseins. Es macht mir Freude andere Menschen anzusprechen, zu ermutigen und auch zu sensibilisieren. Alle Menschen haben ein Recht auf freie Entfaltung und Gleichbehandlung. Ich engagiere mich gerne, diskutiere gerne und höre die Meinungen anderer Menschen. Vielfalt muss in unserer Welt zu einer Selbstverständlichkeit werden, da Respekt und gegenseitige Anerkennung Essenzen unseres Zusammenlebens sind. Vielfalt birgt so viele Chancen, die es zu nutzen gilt.“

Alexander Piskorz (er/ihn)

„Das Mitwirken im Diversitätsbeirat bedeutet für mich in den Austausch mit Kolleg*innen der BBG gehen zu dürfen. Neue Perspektiven kennenzulernen und eigene zu reflektieren. Neugierig zu bleiben und zu erleben, wie belebend und farbenfroh das Gestalten und das Miteinander sein können.“

Maxi Strauß (sie/ihr)

„Ich freue mich, für eine inklusive Umgebung zu arbeiten, in der alle ihre eigenen Perspektiven und Fähigkeiten einbringen können. Es motiviert mich, in einer Arbeitsgruppe zur Diversität mitzuarbeiten, weil ich glaube, dass Vielfalt eine Stärke ist. Daher setze ich mich dafür ein, Vorurteile abzubauen und Chancengleichheit zu fördern.“

Roman Preis (er/ihn)

„Vielfalt und Diversität ermöglicht uns, unterschiedliche Perspektiven in der OTA-Ausbildung einzunehmen, durch Vielfalt voneinander zu lernen, neue Ideen und innovative Lösungen zu entwickeln. Durch die Mitwirkung im Beirat möchten wir uns über die OTA-Schule hinaus für eine gerechte und vielfältige Gesellschaft einsetzen.“

Elisa Pfeiffer (sie/ihr)

So vielfältig wie Berlin

Wir sind davon überzeugt, dass jeder Mensch an der BBG, egal ob lehrend und lernend, mit seinen Besonderheiten gesehen und verstanden werden möchte – wir ermutigen alle dazu, jeden Tag gemeinsam Vielfalt zu leben.


Kontakt

Simon Lang (er/ihn)

Referent für Diversität

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Die „Ausbildungsrelevante Ausstattung des Bildungscampus für Gesundheitsberufe“ wurde im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) mit Bundes- und Landesmitteln gefördert.

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